Museen und Denkzeichen im Prenzlauer Berg
 
 
                       
                       
  Chronik Pankow
Breite Straße 43, 13187 Berlin
fon/fax: 030 / 47 53 51 31
Öffnungszeiten: Mo 8 - 16 Uhr, Mi 14 - 19 Uhr

Die Chronik Pankow befindet sich im ersten Stock einer Villa von 1870 in der Breite Straße 43, direkt neben dem Kulturhaus Pankow und gegenüber dem Amalienpark.
Seit 1965 sammelt die Chronik Schriftgut (Dokumente, Fotos, Bücher, Karten, Zeitungsausschnitte) zur Geschichte des Bezirkes und seinen Ortsteilen.
Die Archivbestände umfassen eine umfangreiche Präsenzbibliothek zur Geschichte Pankows, eine Sammlung historischer und aktueller Karten, die die Entwicklung Pankows von einzelnen Dörfern zum Großbezirk dokumentieren und eine bis in das Jahr 1945 zurückreichende Zeitungsausschnittsammlung.
Ein umfangreicher Fotobestand von 1900 bis zur Gegenwart ist vorhanden. Darüber hinaus gibt es ein Negativ- und Diapositivarchiv, sowie originale Glasplatten aus der Werstatt des Filmpioniers Max Skladanowsky. Eine Postkartensammlung ergänzt die Bestände.
  lesesaal chronik pankow
                       
  Prenzlauer Berg Museum
Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin
fon: 030 - 9 02 95 39 16 / 39 17; fax: 030 - 9 02 95 39 18
 

 

       
                       
  Zimmermeister Brunzel baut ein Mietshaus
Dunckerstraße 77, 10437 Berlin wegen Sanierung bis voraussichtlich Oktober 2005 geschlossen!

Bis in das Jahre 2000 zeigte der Bezirk Prenzlauer Berg in Zusammenarbeit mit der Stiftung Stadtmuseum die Ausstellung "Stube, Kammer, Küche -Arbeiterleben um 1900" in der Husemannstraße.
Auf Initiative der Seniorenfreizeitstätte Herbstlaube und der Seniorenvertretung Pankow präsentiert das Prenzlauer Berg Museum nun eine konzeptionell veränderte und überarbeitete Ausstellung. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Wohnhauses Dunckerstraße 77, seine Erbauung, die Lebensverhältnisse seiner Bewohner und der Alltag im Gebiet um den Helmholtzplatz.
Eine typische Vorderhauswohnung wurde dafür originalgetreu rekonstruiert und mit Möbeln der Jahrhundertwende eingerichtet. Schautafeln und Fotos ergänzen und erläutern die Wohn- und Lebensbedingungen der Menschen in dem Wohnensemble, der Straße und der Umgebung.
Das Projekt wurde unterstützt und gefördert durch das Quartiersmanagement Helmholtzplatz, der Veolia-Stiftung sowie vom Bezirkskulturfonds. Die Wohnungsbaugesellschaft Prenzlauer Berg (WIP) stellte die Wohnung mietfrei zur Verfügung.
Aktive Senioren aus der Herbstlaube und der Seniorenvertretung Pankow beaufsichtigen während der Öffnungszeiten ehrenamtlich die Ausstellung - der Austausch mit den Besuchern ist erwünscht und beabsichtigt.

Infos unter: 4 45 23 21 - www.ausstellung-dunckerstrasse.de -
  zimmermeister brunzel
                       
 

Alte Bäckerei Pankow
"Frieden und Krieg" Erinnerungsgegenstände der Familie Klempau
Wollankstraße 130, 13187 Berlin

Erstmalig haben der Museumsverbund Pankow und der Freundeskreis der Chronik Pankow mit privaten Leihgebern die Ausstellung zum 60. Jahrestag des Kriegsendes 1945 organisiert. Neben dem Textilnachlass und aufgehobenen Schulsachen aus dem 19. und 20. Jahrhundert sind „Überlebensgegenstände“ der Kriegs- bzw. Nachkriegszeit zu sehen. Der Gegensatz der kunstvollen Handarbeit in der Friedenszeit zur Armseligkeit während der Notzeit ist erschreckend und Mahnung für die Nachwelt. Dr. Friedrich Klempau arbeitete ab 1907 über 40 Jahre als Leiter im Vermessungsamt Pankow. Die Aufzeichnungen und Beschreibungen der Sammlungsgegenstände von seiner Tochter Ilse geben u.a. Einblick in die Kommunalbehörde vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie erzählen nicht nur von der damaligen Zeit; es drängt sich auch unwillkürlich mancher Vergleich zur heutigen Zeit auf, wo Beamtenethos immer wieder in Frage gestellt wird. Das Schicksal dieser Familien ist exemplarisch für das unzähliger anderer Familien und soll sehr persönlich auf den Betrachter wirken. Die Ausstellung kann bis zum Freitag, dem 18. November 2005, Die. – Sa. von 11 – 17 Uhr in der Alten Bäckerei, Wollankstraße 130, besichtigt werden. Der Eintritt kostet 1 Euro, Kinder bezahlen 0,50 Euro.

 
                       
  Stadtgeschichtliches Museum Weißensee  Das Museum ist zur Zeit geschlossen.
Pistoriusstraße 8, 13086 Berlin


Nähere Informationen erhalten Sie über 9 02 95 30 81.

 
   
                       
  Panke Museum
Heynstraße 8, 13187 Berlin, fon/fax 030 - 4 81 40 47
Öffnungszeiten: Di und Do 10 - 18 Uhr, So 10 - 17.30 Uhr

Dauerausstellung "Leben um 1900" und Chronik (Archiv) wurden 1974 in der Heynstraße 8, der ehemaligen, z.T. original erhaltenen Wohnung des Pankower Fabrikanten Friedrich Heyn eröffnet. Dieser hatte im Jahre 1893 den Architekten Ernst Fröhlich mit der Errichtung eines mehrstöckigen Wohnhauses beauftragt und bezog nach Fertigstellung mit seiner Familie die Wohnung im ersten Stock („Beletage“).

Die Ausstellung gliedert sich in vier Komplexe:

Zwei original erhaltende Repräsentationsräume der Familie Heyn sowie deren
Badewanne aus der Zeit der Erbauung des Hauses

ein typisches Berliner Zimmer, als bürgerliches Wohn- und Eßzimmer Ende des
19. Jahrhunderts mit original Linoleum-Kork-Belag, Ofen, Türen und Tapete

ein Raum - zum Vergleich - als Arbeiterstube hergerichtet sowie eine Küche mit
Schlafkammer um 1910
 

 
                       
  Schloss Schönhausen
Verwaltung: Liegenschaftsfonds des Landes Berlin
Herr Tiedt - fon 22 33 68 00
Führungen: jeden Sonntag 10 und 11 Uhr
Eintritt: 3,- €
 
  schloss hohenschoenhausen
                       
       
 
Kunst und Kultur im Prenzlauer Berg 
 
 
                       

Ferienwohnungen Berlin