Kulinarische Entdeckungsreise durch den Prenzlauer Berg

2. November 2015 10:56 Sehenswertes im Prenzlauer Berg und Berlin

Eine Stadt lernt man am besten durch die Menschen und über das Essen kennen. Wobei bei Letzterem nicht die hiesigen Filialen internationaler Fast-Food-Ketten gemeint sind. Doch wie entdeckt man die besonderen kleinen Läden, die nicht in allen Reiseführern stehen und damit noch authentisch sind? Unser Tipp: Eine kulinarische Tour durch den Prenzlauer Berg in entspannter Atmosphäre mit den Guides von eat-the-world.

eat-the-worldeat-the-world: Das Konzept

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Warum nicht auch die Liebe zu einer Großstadt? Lebensgefühl und Essverhalten gehören zusammen – das dachte sich Elke Freimuth und gründete 2008 in Berlin eat-the-world. Hier können Touristen, und natürlich auch Einheimische, die Berliner Stadtteile Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Schöneberg, Kreuzberg, Charlottenburg und Neukölln kennenlernen. Jede Tour bietet Informationen zu Architektur, Geschichte und den Unterhaltungsangeboten des ausgewählten Viertels und stellt gleichzeitig das Essen und kleine besondere Betriebe vor. Wir haben es für Sie probiert.

Straßenschild Pappelallee

Kleine Figuren auf Berliner Straßenschildern

Prenzlauer Berg: Unser Erfahrungsbericht

Unsere Tour startete an einem Sonntagmittag unweit der U-Bahn Station Eberswalder Straße und war mit den 16 Teilnehmern ausgebucht. Innerhalb der nächsten drei Stunden sollten wir mit Wissen zum Kiez und leckeren Kostproben gefüttert werden. Ausgerüstet mit einer kleinen Broschüre mit Infos zur Tour sowie den kulinarischen Partnern und dem ersten Appetit ging es los. Mit sieben geplanten Kostproben hatten wir ein gut gefülltes Programm vor uns. In welche Läden es geht, wird vorab allerdings nicht verraten. Ein bisschen Überraschungseffekt soll natürlich auch für Berliner Teilnehmer dabei sein.

Wer wohnt eigentlich im Prenzlauer Berg? Was bedeuten die kleinen Figuren auf den Schildern der Berliner Straßennamen? Und wo kann man am besten frühstücken gehen? Diese Fragen und viele mehr wurden auf dem Weg zu den gastronomischen Angeboten und zum nächsten Gaumenschmaus beantwortet.

Spinat-Knödel

Leckere Kostprobe: Spinat-Knödel

Ob Burger mit Kartoffelspalten und selbstgemachten Dips, österreichische Spezialitäten wie Spinatknödel oder Antipasti aus dem Feinkostladen. Hier ist für jeden Geschmack und jede Gelegenheit etwas dabei. Ganz besonders gefallen hat uns ein tolles Café mit leckerem Kaffee und einem Angebot von beispielsweise Tartes nach französischer Art, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Unser Fazit: Eine gelungene Tour, die – auch dank einer sympathischen Leiterin – selbst gebürtigen und zugezogenen Berlinern ihre Stadt neu entdecken lässt. Wir empfehlen aber neben bequemen Schuhen und wetterfester Kleidung auch eine kleine Flasche Wasser, da Getränke nicht im Preis enthalten sind. Dann heißt es: Viel Spaß und guten Appetit!

Kosten: 33 € für Erwachsene, 16,50 € für Kinder bis 12 Jahre

Wer lieber eine Tour nur mit den Freunden oder als Einzelperson machen möchte, der kann sich übrigens auch eine private Führung ganz nach eigenem Wunschtermin geben lassen.

Mittlerweile ist eat-the-world in 15 weiteren Städten wie Augsburg, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Münster, Nürnberg, Oldenburg, Potsdam und Stuttgart vertreten.

Weitere Infos

Zentrale Berlin, Am Sudhaus 2, D-12053 Berlin

Tel.: +49 (0) 30 – 206 22 999 0, E-Mail: info@eat-the-world.com

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